Laden

Der Weg zur Marktreife: Start-ups testen im Transfer-Center enaCom ihre Produkte

13.05.2026 |Start-up Center.NRW, Start-up Fokuszentrum.NRW, Start-ups, Universität Bonn
Share post:

Eine auf Physik basierende „Science Musical Show“, ein Erfrischungsgetränk nach afrikanischem Rezept oder eine App für Menschen mit Ataxie: im Transfer-Center enaCom der Universität Bonn dienen Life-Shows und Geschmackstests als Baustein auf dem Weg zur Marktreife.

Aktuell sind es drei Gründerinnen, die ihre Produkte im Transfer-Center testen. Eine von ihnen ist Dr. Jana Heysel, die mit „Auf Kurs?“ eine Science Musical Show entwickelt hat: physikalische Live-Experimente mit Theater und Gesang. Die Show führt sie im Transfer-Center enaCom vor.

Auch Gründerin Mercy Grunwald testet ihren Prototyp, allerdings in Unverpacktläden und bei Netzwerkveranstaltungen. Sie bietet ein westafrikanisches Erfrischungsgetränk zur Verkostung an und sucht Rückmeldungen zum Geschmacksprofil von potenziellen Zielgruppen.

PD Dr. Jennifer Fabers hat eine App für Ataxie-Patientinnen und -Patienten entwickelt, die unter einer neurologischen Bewegungsstörung leiden. Die App soll Bewegungsparameter erfassen und durch direktes Feedback die Therapie der Bewegungssymptome verbessern. Pilottestungen der App führen Patientinnen und Patienten durch. Für die Wissenschaft hinter der Idee benötigt Dr. Jennifer Faber auch Daten über Bewegungsmuster von gesunden Menschen. Unter dem Motto „Donate your Gait“ sammeln sie und ihr Team Bewegungsmuster gesunden Gehens von freiwilligen Testpersonen in jeder Altersspanne.

„Ein möglichst breites Kundinnen-Feedback bietet wichtige Informationen für Gründerinnen und Start-ups und wird daher sowohl zur Marktforschung als auch zur Ideenentwicklung gerne genutzt“, erklärt Gründungsberaterin Anna Villwock vom Transfer Center enaCom. „Das Testen von Prototypen und Produkten ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung jeder Idee. Ich rate jeder Gründerin und jedem Gründer, intensiv Feedback von Kundinnen und Kunden einzuholen, bevor sie auf den Markt gehen.“

Anna Villwock koordiniert das exist Women Programm für Gründerinnen an der Universität Bonn, über das auch Dr. Jana Heysel und PD Dr. Jennifer Faber gefördert werden bzw. wurden. exist Women wird seit 2023 an der Universität Bonn angeboten und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Weitere Informationen und Quelle:

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: Der Weg zur Marktreife: Wie testen Start-ups?

Start-up Fokuszentrum.NRW

Das „KI-Fokuszentrum AICE.NRW“ an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und der TU Dortmund wird im Rahmen des Programms „Start-up Fokuszentrum.NRW“ gefördert.

Mehr

Start-up Center.NRW

Das „U-Bo-LIFE-AI" an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn wird durch die Landesinitiative „Start-up Center.NRW“ gefördert.

Mehr