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Mit der Unterstützung der Landesinitiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ hat sich die Universität zu Köln als eine der gründungsfreundlichsten Hochschulen Deutschlands etabliert. Die Nutzung der Entrepreneurship-Angebote stieg von etwa einem auf rund 30 Prozent der Studierenden und Forschenden. Daraus sind Start-ups in den Bereichen Deep-Tech, Fin-Tech und Social Impact entstanden – ein Beleg für die erfolgreiche Verbindung von Spitzenforschung und Unternehmertum an allen sechs Fakultäten der Hochschule.
Das Gateway Exzellenz Start-up Center hat von 2019 bis einschließlich 2025 insgesamt 915 Gründungsvorhaben begleitet. Daraus sind 178 (19,5 %) Start-ups hervorgegangen. Dabei ist zu beachten, dass die Vorhaben oft mehr als ein Jahr von der Idee bis zur Gründung benötigen. Aus mehreren derzeit noch betreuten Gründungsvorhaben könnten in absehbarer Zeit daher noch weitere Start-ups hervorgehen
(Zeitraum 2019 bis 2025)
Quelle: ESC-Indikatorenset und hochschulspezifisches Indikatorenset der Universität zu Köln, Stifterverband, ESC-Sachberichte. Stand: 12/2025
Nach wie vor dominieren Studenten, Absolventen und Wissenschaftler das Gründungsgeschehen auf dem Campus. Dennoch konnten die Gründerinnenzahlen deutlich – unter anderem auch durch das Förderprogramm Gateway EM*power – gesteigert werden: 72 Gründerinnen haben an der Universität zu Köln zwischen 2022 bis 2025 ein Start-up gegründet.
Laut Gründungsradar 2025 des Stifterverbandes ist die Gründungsförderung der Universität zu Köln gleichauf mit der TU München an dritter Stelle im bundesweiten Ranking der großen Hochschulen. Besonders positiv bewertet der Stifterverband die Verankerung der Gründungsförderung in der Strategie und den Strukturen der Kölner Universität.
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„Eine Grundlage für den Erfolg sind unsere engen Kooperationen. Mit vier anderen Kölner Hochschulen fördern wir Gründungen unter der gemeinsamen Marke Gateway. Über unseren Förderverein und unser Alumni Network mobilisieren wir nicht nur Unterstützung, sondern sind auch selbst ein starker Partner für die Wirtschaft – etwa durch gemeinsame Innovationsprojekte."
Marc Kley, Geschäftsführender Direktor des Gateway Exzellenz Start-up Center Universität zu Köln
(Zeitraum: 2019 bis2025)
Quelle: ESC-Indikatorenset und hochschulspezifisches Indikatorenset der Universität zu Köln, Stifterverband, ESC-Sachberichte. Stand: 12/2025
Nach Auslaufen der Förderung durch die Initiative „Exzellenz Start-up Center.NRW“ setzt das verstetigte Gateway-Team den Großteil der bisherigen Maßnahmen in einem starken Netzwerk fort. Ermöglicht wird diese Fortführung durch Kooperationen mit weiteren Hochschulen, Partner-Unternehmen und Alumni des Gateway: Fünf Kölner Hochschulen bündeln ihre Gründungsförderung unter der gemeinsamen Marke Gateway. Der Gateway Förderverein organisiert die Kooperation mit Unternehmen. Und das Alumni Network mit seinen über 600 Mitgliedern (Stand: 06/2026) steht jungen Gründungsteams mit seinen Erfahrungen zur Seite.
Die Universität zu Köln hat mit Hilfe der Förderinitiative „Exzellenz Start-up Center.NRW" am Gateway Exzellenz Start-up Center neun gründungsaffine Professuren eingerichtet. Insgesamt wurden damit 38 Stellen geschaffen – darunter wissenschaftliche Mitarbeitende und Assistenzpersonal, die seit Anfang 2026 aus Mitteln der Hochschule dauerhaft finanziert werden. Alle sechs Fakultäten engagieren sich im Transferbereich und haben jeweils Transferstellen eingerichtet. Die Hochschule finanziert zudem die Stellen von 14 Mitarbeitenden in der zentralen Betriebseinheit „Gateway Exzellenz Start-up Center”.
Darüber hinaus wurden durch die Förderung des Fokuszentrums „Climate Innovation.NRW“ (siehe unten) sechs weitere befristete Stellen am Gateway geschaffen sowie vier weitere durch andere eingeworbene Projektförderungen.
Auf Initiative des Rektorats und des Wirtschaftsministeriums NRW wurde 2021 im Rahmen der „Exzellenz Start-up Center.NRW“-Förderung der gesamte Gründungsbereich des Gateway in eine zentrale Betriebseinheit überführt. Damit erhält die Gründungsförderung an der Universität zu Köln mehr Sichtbarkeit und bietet allen Gründungsinteressierten dauerhaft ein qualitativ hochwertiges Angebot.
Mit Mitteln der Förderinitiative „Exzellenz Start-up Center.NRW" wurden neun gründungsaffine Professuren besetzt, die Entrepreneurship, Digitalisierung und Innovation dauerhaft in Forschung und Lehre verankern. Ihre Spezialgebiete reichen von Künstlicher Intelligenz bis zu Digitaler Bildung, von IT-Sicherheit bis zu Data Analytics. In diesen Bereichen erhofft sich die Uni Köln zahlreiche innovationsträchtige Ausgründungen.
Zur Förderung des unternehmerischen Denkens wurden zahlreiche Formate entwickelt: Planspiele, Science Labs, Online-Tutorials und eine Ringvorlesung zu „Entrepreneurship". Öffentlichkeitswirksam waren und sind der hochschulübergreifende Startup Your Idea Contest für frühphasige Ideen sowie die Veranstaltungsreihe „protoTYPES Cologne", die unkonventionelle Gründungsgeschichten präsentiert. Diese Angebote erreichen auch Studierende und Promovierende in den Geistes- und Lebenswissenschaften, die eher selten mit Entrepreneurship in Verbindung gebracht werden.
Transferscouts an allen Fakultäten identifizieren Gründungsideen und Innovationspotenziale in der Wissenschaft, entwickeln gemeinsam mit Forschenden Anwendungsperspektiven, entwerfen Roadmaps, knüpfen Kontakte und begleiten Förderanträge. Die enge Anbindung an das Prorektorat für Transfer in die Gesellschaft sowie der Austausch mit dem neuen Transferbüro unter Leitung des Prorektors sorgen für eine enge institutionelle Vernetzung. Das Konzept findet inzwischen auch überregional Beachtung. Hochschulen im In- und Ausland zeigen Interesse. Eingebettet ist der Ansatz auch in die 2025 veröffentlichte Transferstrategie der Universität zu Köln. Gateway hat zu Beginn des Jahres 2026 den Erfahrungsbericht Das Kölner Modell mit Empfehlungen für die Gestaltung von Transferscout-Strukturen an Hochschulen veröffentlicht.
Ein Meilenstein der Gateway-Gründungsförderung war die Eröffnung des Innovations- und Gründungszentrums InnoDom Cologne im Sommer 2023. Der Bau wurde durch eine Spende von Alumni ermöglicht. Das Gebäude auf dem Universitätscampus bietet 156 Coworking-Arbeitsplätze und 48 Büro-Arbeitsplätze sowie Räume für Meetings und Veranstaltungen, eine Werkstatt, Dachterrassen und eine Cafeteria – ideale Bedingungen für Start-ups und gründungsnahe Dienstleister und ein neuer Knotenpunkt des Kölner Ökosystems mitten auf dem Campus-Gelände.
Das viermonatige Inkubator-Programm unterstützt Start-ups mit Hilfe von Coachings und Workshops bei der Entwicklung ihrer Geschäftsidee. Es vernetzt die Teams mit dem Ökosystem. Das weiterführende Accelerator-Programm für fortgeschrittenere Teams wird seit 2026 von der Gateway Factory fortgeführt.
Mit der Förderung durch exist Women unterstützt das Gateway seit 2024 mit seinem EM*power-Programm Gründerinnen dabei, gründerinnenspezifische Hürden zu überwinden. Neben Vernetzung und Coaching steht dabei vor allem die Zusammenarbeit mit erfahrenen Mentorinnen im Fokus.
Seit Januar 2026 erhält das Projekt „Climate Innovation.NRW“ der Universität zu Köln eine Förderung des Landes NRW und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Start-ups spielen eine wichtige Rolle als Innovationstreiber zur Green Economy. Das Fokuszentrum bündelt Klima-Innovations‑Know‑how und stärkt die Zusammenarbeit und den Transfer zwischen Start‑ups, Forschung und Wirtschaft. Zentrale Maßnahmen sind ein Qualifizierungsprogramm für die Gründungsberatung, für Gründerinnen und Gründer sowie ein Expert Hub. Mehr
Die Gateway Factory gehört seit Juli 2025 zu den zehn von der Bundesregierung geförderten Startup Factories. Das von der Universität zu Köln, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf initiierte Unternehmen erhält bis 2030 bis zu zehn Millionen Euro. Ziel der Gateway Factory ist es, wissenschaftliche Innovationen schneller in globale Scale-ups zu überführen und die Region sowie Europa als führenden Standort für Deeptech-Gründungen zu stärken. Mehr