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Start-up Center.NRW

Hochschulen leisten Herausragendes in Forschung und Lehre. Gleichzeitig spielen sie eine immer wichtigere Rolle bei der Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in unternehmerische Ideen. Diese Aufgabe ist anspruchsvoll: Neben akademischen Kernaufgaben müssen Strukturen und Ressourcen für eine kontinuierliche Begleitung von Gründungsprojekten geschaffen werden – von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Unternehmensgründung.

Genau hier setzt „Start-up Center.NRW“ an. Die Landesinitiative unterstützt Hochschulen dabei, ihre Gründungskultur weiterzuentwickeln und ihr Angebot für gründungsinteressierte Studierende, Forschende und Mitarbeitende auszubauen. Das Ziel: Anzahl und Qualität von Hochschul-Ausgründungen steigern und damit die Rolle der Hochschulen als Impulsgeber im Start-up-Ökosystem Nordrhein-Westfalens nachhaltig stärken.

Im Rahmen der Landesinitiative wurden im Juli 2025 insgesamt 13 Hochschulen ausgewählt, die mit ihren Projekten den Aufbau eines „Start-up Centers“ verfolgen. Sie werden in den folgenden Handlungsfeldern Maßnahmen entwickeln, um eine dauerhafte Gründungskultur auf dem Campus zu etablieren:

  • Sensibilisierung von Studierenden und Forschenden für unternehmerisches Denken und Handeln
  • Identifikation und Aktivierung von Gründungspotenzialen in der Forschung
  • Qualifizierung und Begleitung von Gründerinnen und Gründern durch passgenaue Unterstützungsangebote
  • Organisatorische Verankerung gründungsfördernder Aktivitäten in Forschung, Lehre, Transferprozesse und Verwaltung
  • Vernetzung mit Kapitalgebern, Start-ups, etablierten Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und weiteren Akteuren des Start-up-Ökosystems
  • Aufbau und Ausbau hochschuleigener technischer Infrastrukturen wie Gründungszentren, Maker Spaces und FabLabs
  • Weiterentwicklung von Start-up-Alumni Netzwerken

Die ausgewählten Hochschulen und ihre Start-up-Center.NRW-Projekte

Für das Programm stellen das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) rund 18 Millionen Euro zur Verfügung.