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Ein intelligentes, KI-gestütztes System für die sichere und lückenlose Medikamenteneinnahme: Das ist die Geschäftsidee des jungen Paderborner Start-ups „AdHero Vision“. Das Team hat die 12. Runde des Ideenwettbewerbs „Call for Ideas“ gewonnen.
Die Brüder Benjamin und Bennet Bickhoff setzten sich im VolksbankForum der VerbundVolksbank OWL eG gegen sieben weitere Finalteams durch und sicherten sich das Siegerpreisgeld in Höhe von 1.500 Euro.
„Das war das erste Mal, dass wir unsere Idee vor einem großen Fachpublikum präsentiert haben, und wir hätten nicht damit gerechnet, dass wir den ersten Preis gewinnen würden. Das gibt uns einen echten Schub“, erklärten die Gewinner, die an der Universität Paderborn studieren. Sie haben ermittelt, dass etwa 500.000 Krankenhausaufenthalte pro Jahr durch eine Fehlmedikation bei Pflegebedürftigen entstehen. Ihre Lösung: Tabletten werden vollautomatisch sortiert. Dank einer integrierten Bildanalyse verifiziert eine KI in Echtzeit, ob die Tabletten tatsächlich eingenommen wurden.
Über den zweiten Platz und 1.000 Euro Preisgeld freuten sich „Silytics“. Dahinter stecken Silas Hesmer und Malay Sourav von der Universität Paderborn, die eine Lernplattform für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf entwickelt haben. Platz drei und 500 Euro Preisgeld gingen an „fer“. Nina Moritz und Robin Trujillo Meyer von der Technischen Hochschule OWL verfolgen die Idee, ein natürlich fermentiertes, gesundes Erfrischungsgetränk auf Wasserkefir-Basis herzustellen.
Professor Dr. Rüdiger Kabst, wissenschaftlicher Leiter der garage33, und Ansgar Käter, Vorstandsvorsitzender der VerbundVolksbank OWL eG, begrüßten rund 120 Gäste zum Finale des 12. Ideenwettbewerbs, der Studierende der Universität Paderborn, der Fachhochschule Bielefeld und der Technischen Hochschule OWL anspricht. „In diesem Jahr sind 56 Ideenpapiere eingereicht, das ist ein neuer Rekord. Den acht Finalteams geben wir eine Bühne, um den nächsten Schritt zu machen. Aus jeder einzelnen Auflage des ,Call for Ideas` sind erfolgreiche Unternehmen entstanden. Das zeigt, welches Potenzial in der Region Ostwestfalen-Lippe steckt“, erklärte Professor Kabst.
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