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Der Pitch4MED bietet frühphasigen Gründungsteams aus der Universitätsmedizin die Möglichkeit, sich vor einer Jury zu bewähren. Die Veranstaltung fand bereits zum fünften Mal statt.
Umgesetzt wird der Pitch4MED gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät Bonn, der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, der Uniklinik RWTH Aachen sowie RWTH Innovation.
Erstmals fand der Termin in diesem Jahr in Bonn statt. Neben den Teams und der Jury versammelten sich dort auch Vertretungen der Hochschulen. Professor Dr. Hubert Schelzig, Prodekan für Strategische Entwicklung, vertrat den Standort Düsseldorf. Er betonte die Bedeutung der überregionalen Zusammenarbeit für Gründungsteams: „Medizinische Ausgründungen sind einem stark regulierten Markt mit langen Entwicklungszyklen und hohen Kosten unterworfen. Eine regionale und überregionale Vernetzung ist daher unverzichtbar. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass wir auch in diesem Rahmen mit den Standorten Köln, Bonn und Aachen zusammenarbeiten, mit denen darüber hinaus viele weitere gemeinsame Forschungsprojekte bestehen.“
Die vorgestellten Gründungsprojekte reichten von Wirkstoffentwicklung bis Medizintechnik. So stellte etwa Dr. Gabriel Leprivier (Institut für Neuropathologie, UKD) das Projekt Remissio vor, das Smart-Molecule-Therapeutika entwickelt, um gegen ruhende Tumorzellen vorzugehen, die Krebs-Rückfälle verursachen.
Einen anderen Weg schlägt das Team MARSS rund um Professor Dr. Frederik Giesel (Direktor der Klinik für Nuklearmedizin, UKD) und Medizinphysikexperten Jan Henke (ebd.) ein. Das Team hat eine digitale Dokumentationsplattform entwickelt, die Qualitätskontrollen automatisiert, Medienbrüche vermeidet und Fachpersonal für patientennahe und hochqualifizierte Aufgaben freisetzt.
Die HHU ist im Rahmen der Gateway Factory seit 2025 Teil der bundesweiten Initiative „Startup Factories“. Das Innovationszentrum unterstützt Deep-Tech-Start-ups im Rheinland mit Infrastruktur, Mentoring und Investorenzugang und hilft medizinischen Ausgründungen dabei, ihre Projekte schneller von der Forschung in die Versorgung zu bringen.
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