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Mit „Boost4Impact.NRW“ geben das Land NRW und die Europäische Union Gemeinwohl-Unternehmen Rückenwind für ihre nächste Entwicklungsphase – von der ersten Idee bis zur stabilen Marktposition. Damit schließt das Land eine wichtige Lücke in der Gründungsförderung.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Wer Probleme löst, soll auch davon leben können. Impact-Start-ups kümmern sich um Dinge, die uns alle angehen: Sie entlasten Pflegekräfte, helfen Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt, erleichtern soziale Teilhabe oder sorgen dafür, dass weniger Lebensmittel im Müll landen. Das hält unsere Gesellschaft zusammen – im Dorf, in der Stadt, im Land. Viele Impact-Gründerinnen und -Gründer scheitern nicht an der Idee, sondern am zweiten, dritten Jahr. Genau da setzen wir an: Mit Geld und mit Menschen, die wissen wie Wachstum geht.“
Gefördert werden Investitionen sowie Dienstleistungen, die dabei helfen, die organisatorischen, strukturellen und vertrieblichen Voraussetzungen für eine nachhaltige Marktposition zu schaffen. Dazu gehören beispielsweise die Entwicklung und Weiterentwicklung von Produkt- und Dienstleistungsprototypen, Beratungs- und Qualifizierungsleistungen, Softwarelizenzen und digitale Lösungen, Marktstudien sowie Agentur-, Kreativ- und IT-Dienstleistungen.
Antragsberechtigt sind nicht-börsennotierte Kleinstunternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Nordrhein-Westfalen, deren Gründung höchstens drei Jahre zurückliegt. Sie müssen die Voraussetzungen eines Social Enterprise erfüllen und dürfen bislang keine Gewinne ausgeschüttet oder entnommen haben. Im Mittelpunkt ihrer Geschäftstätigkeit muss ein gemeinwohlorientiertes Ziel stehen.
Die Förderung beträgt bis zu 70 Prozent der förderfähigen Ausgaben. Der Zuschuss liegt zwischen 15.000 und 100.000 Euro pro Unternehmen. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und einer Ko-Finanzierung des Landes. Anträge können bis zum 31. März 2027 über EFRE eingereicht werden.
Weitere Informationen und Quelle:
Landesregierung NRW: Wirkung trifft Wachstum: Neue Förderung für junge Gemeinwohlunternehmen