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Wie erkennen Gründungsberaterinnen und -berater an NRW-Hochschulen, ob in einer KI-Idee wirklich Substanz steckt? Genau dieser Frage ist AICE.NRW beim Innovation Assessment Workshop mit Gründungsberaterinnen und -beratern der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und dem Gateway Exzellenz Start-up Center der Kölner Universitäten nachgegangen.
Gerade in der Vorgründungsphase müssen wichtige Weichen gestellt werden: Wie tief ist die eigene KI-Technologie? Wo liegt der tatsächliche Wettbewerbsvorteil? Sind Daten und Lizenzen geklärt? Und wann braucht es einen technologischen Deep Dive? AICE.NRW hat dafür einen dreistufigen Plan entwickelt:
Ein wichtiger Bestandteil des Assessments ist außerdem die Frage, wo die strategische Differenzierung einer KI-Gründung eigentlich entsteht. Dafür unterscheidet AICE vier Archetypen: vom „austauschbaren Feature“ über Technologie-Pioniere und Branchen-Spezialisten bis hin zu Deep-Tech-Ansätzen, bei denen technologische Tiefe und exklusiver Domänenkontext zusammenkommen. Für Gründungsberaterinnen und -berater entsteht damit ein Werkzeug, um KI-Projekte früh strukturierter einzuordnen und gemeinsam mit den Teams die entscheidenden nächsten Fragen zu identifizieren, noch bevor es um Förderung, Pilotierung oder Gründung geht.
Der Workshop wurde von AICE.NRW im Rahmen der START-UP Fokuszentren.NRW (Projektträger Jülich (PtJ)) durchgeführt und durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen kofinanziert.
Weitere Informationen und Quelle:
AICE.NRW – Linkedin:AICE.NRW: Wie Gründungsberater:innen KI-Ideen strukturiert beurteilen können